Tashiras Bestimmung – Diamantkrieger-Saga 3

Am 24.07.2017 ist der dritte Band der Diamantkrieger-Saga erschienen. An diesem Tag habe ich auf Instagram ein Foto des dritten Teils Tashiras Bestimmung gepostet. Es war mir eine große Ehre, dass Bettina Belitz, die Autorin selbst, dieses Bild auf ihrer Seite geteilt hat. Normalerweise bekommt man als Blogger nicht so viel Feedback von Autoren oder Verlagen. Deshalb hat es mich umso mehr gefreut, von einer Autorin, die ich sehr schätze, und von der ich beinahe jedes Buch gelesen habe, so ein tolles Feedback zu bekommen. Aber nun zu Tashiras Bestimmung

Tashiras Bestimmung
Bildquelle: Jane Fetzer, cbt

Allgemeines:

Auch der dritte und abschließende Teil der Diamantkrieger-Saga ist bei cbt erschienen. Als gebundenes Buch, das sich optisch an die Reihe anpasst, aber trotzdem anders gestaltet ist, als die ersten beiden Bände. Offensichtlich wurde beim dritten Band etwas verändert: Glänzen beim ersten und beim zweiten Band noch einige Elemente des Covers, so tun sie das beim dritten Band leider nicht mehr. Ich habe mitbekommen, dass auch die Autorin nicht darüber informiert war, dass das dritte Buch etwas anders aussehen würde als seine Vorgänger. Ich finde das persönlich sehr schade, denn mir hat die Gestaltung der ersten beiden Bände gefallen, und ich hätte es geschätzt, wenn auch der dritte Teil perfekt zu den ersten beiden gepasst hätte. Nichtsdestotrotz tut das natürlich dem Inhalt keinen Abbruch und ich habe mich sehr gefreut, endlich den dritten und abschließenden Teil der Saga in Händen zu halten.

Inhalt:

„Endlich ist es so weit – die Diamantkrieger nehmen den Kampf gegen die Hydra auf. In einem abgelegenen Wüstentempel bereiten Tashira (wie Sara seit ihrer Einweihung genannt wird) und ihre Gefährten sich auf die Konfrontation mit den Mächten der Unterwelt vor. Doch die anhaltenden Spannungen zwischen Tashira und Damir drohen alles zu gefährden. Der Kampf in der Unterwelt wird zum entscheidenden Wendepunkt: Können die Diamantkrieger dem Bösen in der Welt etwas entgegensetzen und wird Tashira ihre Bestimmung annehmen?“ (Quelle: Verlagsgruppe Random House)

Meine Meinung:

Tashiras Bestimmung ist ein Buch, für das ich nur schwer eine Rezension verfassen kann. Doch das liegt nicht daran, dass ich Tashiras Bestimmung nicht mochte. Auch nicht daran, dass Bettina Belitz keine perfekte Autorin ist. Es liegt auch nicht daran, dass es mir schwerfällt, Rezensionen zu schreiben. Und schlussendlich liegt es auch nicht daran, dass Tashiras Bestimmung unbefriedigend ausgegangen ist. Ich glaube es liegt daran, dass dieses Buch so ganz anders ist. Anders als andere Jugendbücher. Anders als Bücher, die ihrem Leser alle Antworten vorgefertigt präsentieren und in denen der Leser eigentlich gar nicht mehr viel nachdenken muss. Ja, ich glaube das ist das Einzigartige an Bettina Belitz‘ Büchern.

Die Diamantkrieger-Saga zeichnet sich dadurch aus, dass sie dem Leser Antworten liefert, aber eben nicht alle. Vieles muss er sich selbst erschließen und über vieles muss er auch ein wenig nachdenken – bis er es versteht. Mir gefällt diese Art von Buch unglaublich gut. Aber ich kann auch nachvollziehen, wenn ein anderer Leser sagt, dass er damit nicht so gut zurecht kommt. Für mich bietet die Welt der Diamantkrieger einen Raum voller Faszination, Details, Magie und voller Wahrheit. Voller Wahrheit, innerhalb der der Leser gefordert ist, auch für sich selbst Fragen zu beantworten, vor denen die Protagonistin Tashira steht.

Tashira ist eine Protagonistin, die stark ist. Trotzdem ist sie nicht unfehlbar. Im dritten Band widerfahren ihr immer wieder Rückschläge. Sie wird zurückgeworfen und sie erscheint dem Leser an vielen Stellen als verletzliche Person. Trotzdem und gerade deswegen wird sie im Laufe des Buches eine starke Anführerin. Viele Fragen kann sie nicht für sich selbst beantworten und schlussendlich muss sie das auch nicht. Nach der Lektüre habe ich mir darüber viele Gedanken gemacht. Eigentlich nicht nur nach der Lektüre, sondern auch währenddessen. Tashira steht vor grundlegenden Fragen, grundlegenden Dingen, die das Leben aller Menschen bestimmen. Auch ich habe mit ihr zusammen versucht, diese Fragen zu lösen. Schnell bemerkt man jedoch, dass man dabei nie auf sich selbst gestellt ist. Genauso wenig wie Tashira, die von vielen Seiten Unterstützung erfährt. Durch Charaktere, die sich eventuell ganz anders entwickeln als gedacht. Als Leser erlebt man beim Lesen jedoch nicht nur Tashiras Geschichte, sondern auch ein wenig seine eigene.

Fazit:

Obwohl ich nun so viel geschrieben habe, habe ich immer noch das Gefühl, Tashiras Bestimmung mit einer Rezension nicht gerecht werden zu können. Die Diamantkrieger-Saga ist so besonders – anders kann man es nicht ausdrücken. Auch der abschließende Band bildet da keine Ausnahme und lässt mich ein wenig wehmütig zurück. Wehmütig nach dieser faszinierenden Welt, in die ich so gerne noch einmal zurückkehren würde.

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