Der schwarze Thron – Die Schwestern

(Videoquelle: Moluna, Youtube)

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Bildquelle: Verlagsgruppe Random House

Allgemeines:

Der erste Band der Reihe um den schwarzen Thron heißt Die Schwestern und ist Anfang Mai bei Penhaligon erschienen. Das Paperback hat 448 Seiten und ist DIE Fantasy-Entdeckung aus den USA. Zumindest wird uns das so verkauft. Auch die Verfilmung scheint gesichert, 20th Century Fox hat bereits die Filmrechte erworben.

Das Cover ist natürlich ein wenig reißerisch gestaltet. Wenn man den genaueren Blick wagt, entdeckt man jedoch viele Elemente, die in der Handlung eine Rolle spielen werden. Also scheint es doch passend gewählt zu sein. Mich hat es neugierig gemacht!

Inhalt:

„Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren — doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod — er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages …“ (Quelle: Verlagsgruppe Random House)

Meine Meinung:

Ich muss zugeben, dass ich den schwarzen Thron erst recht spät entdeckt habe. In den Neuerscheinungen ist das Buch irgendwie an mir vorbei gegangen. Als ich es dann aber im Buchladen in der Hand hielt, war mir klar, dass ich es lesen muss. Zu spannend war die Beschreibung und zu gut klang der Inhalt.

Die Schwestern konnten halten, was sie versprochen haben. Ich habe ein spannendes Buch gelesen, das mich sowohl an Panem als auch an Game of Thrones erinnert hat. Aber ich muss sagen, das rückseitig aufgedruckte Zitat hat mich anfangs etwas verwirrt:

„So brutal wie genial – süchtig machend und absolut gruselig.“ (Marissa Meyer)

Hach ja. Natürlich fließt ein wenig Blut. Natürlich ist das kein Buch für Kinder oder jüngere Jugendliche. Aber das war Panem meiner Meinung nach auch nicht. Überaus brutal finde ich die Schwestern wirklich nicht. Wer Game of Thrones kennt, ist ja sowieso an einiges gewöhnt und die Schwestern können da noch lange nicht mithalten. Also bitte keine Scheu wegen eines solchen Zitats!

Wenn wir von diesen Oberflächlichkeiten weg zu den Inhalten des Buches gehen, dann können wir festhalten, dass das Buch liefert. Es liefert Inhalt, starke Charaktere, einen guten Schreibstil, tolle Perspektivwechsel und insgesamt einfach Spannung. Der Autorin gelingt es, den Leser zu überraschen.

Die Protagonisten erschienen mir zum Beginn der Geschichte allesamt sympathisch. Nach und nach kristallisierte sich für mich jedoch heraus, für wen ich echte Sympathie empfand. Vermutlich ist das so gewollt – mutig!

Gleichzeitig erwartet das Buch einen aufmerksamen Leser, der offen für eine komplexe Welt ist. Wer das nicht leisten kann, sollte die Schwestern nicht lesen. In einigen Rezensionen habe ich nämlich genau das als Kritik gelesen. Aber die Schwestern sind keineswegs zu komplex. Das Worldbuilding ist einfach mal wieder schön ausgestaltet und bietet Potential für weitere Bücher. Natürlich muss man als Leser eine andere Aufmerksamkeit und den Willen an den Tag legen, in die Geschichte einzutauchen. Aber genau das macht für mich ein gutes Buch aus!

Fazit:

Ein Reihenauftakt für Fans von Game of Thrones oder Panem. Bietet alles, was ein gutes Buch haben muss und macht Lust auf mehr!

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