Und jetzt lass uns tanzen

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Bildquelle: Verlagsgruppe Random House

Allgemeines:

Karine Lambert stammt aus Belgien und lebt in Brüssel. Sie ist Fotografin und Schriftstellerin. Und jetzt lass uns tanzen ist ihr zweiter Roman. Er erscheint in 21 Ländern und gelangte in Deutschland sofort auf die SPIEGEL-Bestsellerliste.

Das Hörbuch ist bei Random House Audio erschienen und wird von Iris Berben gelesen. Es umfasst 4 CDs und hat eine Spieldauer von knapp fünf Stunden. Die Lesung ist ungekürzt.  Berben sagt, sie habe lange überlegt, wie sie die Stimmen der Protagonisten sprechen soll, um keine kitschige Stimmung entstehen zu lassen.

Das Cover macht einfach gute Laune. Es versprüht Leichtigkeit und Freude: eine Silhouette von Häusern, dazwischen ein gespanntes Seil und darauf zwei scherenschnitthafte Menschen. Deutlich erkennbar ein Mann und eine Frau. Und dann der Titel! Ein stimmiges Bild. Das Innere des Booklets nimmt die stimmige Gestaltung auf und ist ein Hingucker.

Inhalt:

„Beinahe wären sie einander nie begegnet: Marcel, der den Sternenhimmel liebt, und Marguerite, die nur dem Tag Schönheit abgewinnen kann. Er, für den nur die Freiheit zählt, und sie, die ausnahmslos allen Regeln folgt. Doch dann verlieren beide ihre langjährigen Ehepartner. An diesem Wendepunkt in ihrem Leben treffen Marguerite und Marcel aufeinander und stellen überrascht fest, dass sie über die gleichen Dinge lachen. Wagen sie es auch, noch einmal zu lieben?“ (Quelle: Verlagsgruppe Random House)

Meine Meinung:

Zum Inhalt:

Marguerite und Marcel sind beide in den 70ern, verwitwet und sehnen sich nach Anerkennung, Fröhlichkeit und jemandem, der sie nimmt, wie sie sind. Ihre Geschichte wird im Wechsel erzählt, man erfährt eine Menge über ihre Lebenshintergründe, auch über die Haltung der lieben Verwandten zur Liebe im Alter. Beide begegnen sich zufällig während einer Kur in den Bergen. Marguerite war ein Leben lang in ihrer Ehe gefangen, Marcel dagegen liebte seine Frau sehr. Wie diese beiden sehr unterschiedlichen Menschen zusammenfinden, ist sehr anrührend und glaubhaft erzählt.

Zum Hören:

Die Stimme von Iris Berben ist einfach wie gemacht für Lesungen. Das beweist sich auch wieder mit diesem Hörbuch. Ich lese eigentlich lieber, aber wenn Berben ein Buch einliest, höre ich lieber!

Berben schafft es, die positive Stimmung, die Leichtigkeit der Geschichte zu transportieren, ohne dass diese kitschig wirkt. Sie liest in angenehmem Tempo, so dass man den Faden der Erzählung nie verliert und den wechselnden Schauplätzen leicht folgen kann. Man entwickelt in seiner Vorstellung starke Bilder von Marguerite und Marcel und hat uneingeschränkte Sympathien für die beiden.

Fazit:

Eine Geschichte wie gemacht für sonnige Tage, ein ruhiges Wochenende und einen positiven Blick auf das Alter. Das Thema ist nicht so ganz meins, aber ich habe Iris Berben dennoch sehr gerne zugehört.

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