The girl before

(Videoquelle: Quercus Books, Youtube)

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Bildquelle: Penguin Verlag

Allgemeines:

The Girl Before ist im April 2017 im Penguin Verlag auf Deutsch erschienen und umfasst 400 Seiten. JP Delaney legt mit The Girl Before den ersten Psychothriller unter diesem Namen vor. Trotz intensiver Recherche ist es mir nicht gelungen herauszufinden, ob Delaney ein Mann oder eine Frau ist. Er oder sie hat bereits einige Bücher unter einem anderen Namen veröffentlicht und ist immer in den Bestsellerlisten gelandet. Es ist weiterhin nicht klar, welche Staatsangehörigkeit Delaney besitzt. Die Filmrechte für dieses Buch wurden bereits in 39 Länder verkauft.

Das Cover hätte mich nicht dazu bewogen, dieses Buch zu kaufen. Es ist eher reißerisch gemacht und lässt an einen trivialen Psychothriller denken. Aufmerksam geworden bin ich dann aber, als ich den Klappentext las. Mal wieder ein Beispiel dafür, dass man sich von der Aufmachung eines Buches nicht abschrecken lassen sollte!

Inhalt:

„Nach einem Schicksalsschlag braucht Jane dringend einen Neuanfang. Daher überlegt sie nicht lange, als sie die Möglichkeit bekommt, in ein hochmodernes Haus in einem schicken Londoner Viertel einzuziehen. Sie kann ihr Glück kaum fassen, als sie dann auch noch den charismatischen Besitzer und Architekten des Hauses kennenlernt. Er scheint sich zu ihr hingezogen zu fühlen. Doch bald erfährt Jane, dass ihre Vormieterin im Haus verstarb – und ihr erschreckend ähnlich sah. Als sie versucht, der Wahrheit auf den Grund zu gehen, erlebt sie unwissentlich das Gleiche wie die Frau vor ihr: Sie lebt und liebt wie sie. Sie vertraut den gleichen Menschen. Und sie nähert sich der gleichen Gefahr.“ (Quelle: Verlagsgruppe Random House)

Meine Meinung:

The girl before ist einfach genial geschrieben. Es kommt ohne viel Blut, physische Gewalt, ohne viel Sex daher und ist dennoch oder gerade deswegen unglaublich spannend. Andeutungen, Psychotricks, Rückblenden – das sind die Gestaltungsmittel, mit denen Delaney arbeitet. Und das macht er oder sie ganz großartig, faszinierend, ja nahezu grandios! Das Buch fesselt den Leser von der ersten Seite an. Durch die Sprünge zwischen „damals“ und „heute“ erhält man jedes Mal ein neues Mosaiksteinchen, das man im Verlauf der Geschichte immer wieder an anderen Stellen platzieren muss, um am Ende die Lösung der Geschichte zu erfahren. Es ist also von essentieller Relevanz, aufmerksam zu sein und genau zu lesen. Sonst verpasst man wichtige Details oder Informationsschnipselchen.

Im Fokus der Handlung stehen nicht nur die beiden Frauen Emma und Jane sowie ein geheimnisvoller Vermieter mit abstrusen Forderungen an seine Mieterinnen. Es geht vielmehr auch um die Gefahren der Technikgläubigkeit, der „Big-Brother-Überwachung“ und des Ausspielens von Macht. Erschreckende Abgründe und Konsequenzen werden dabei aufgetan.

Diese Rezension fällt ein klein wenig kürzer aus als üblich.. denn über den weiteren Inhalt darf man nicht schreiben, sonst verrät man einfach zu viel und macht das Leseerlebnis kaputt. Lasst euch selbst entführen in die spannende Welt JP Delaneys!

Fazit:

Das Buch macht süchtig – von der ersten bis zur letzten Seite! Ich kann mich nur Sebstian Fitzek anschließen:

 »Lesen Sie nur die ersten beiden Kapitel! Danach kann Ihnen höchstens noch ein Wirbelsturm den Thriller aus den Händen reißen. JP Delaney erzeugt einen brillanten Spannungssog, dem man sich nicht entziehen kann.« ( Fitzek auf Amazon)

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