Water & Air [Gastrezension]

Und nun kommt mal wieder eine Gastrezension für Janine von Büchersüchtiges Herz³. Sie wird heute etwas kürzer ausfallen als gewöhnlich, weil ich mit Water & Air leider nicht warm geworden bin.

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Bildquelle: Carlsen Verlag

Allgemeines:

Water & Air ist im März 2017 als Softcover beim Carlsen Verlag erschienen. Einige von euch kennen Autorin Laura Kneidl vielleicht schon durch ihr erstes Jugendbuch Light & Darkness. Obwohl die Titel ähnlich erscheinen, haben diese beiden Bücher nichts miteinander zu tun. Kneidls neues Jugendbuch hat 480 Seiten und wird für Leser ab 14 Jahren empfohlen.

Inhalt:

„Seit dem Anstieg der Meeresspiegel leben die Menschen in Kuppeln unter Wasser oder in der Luft. Mit ihren achtzehn Jahren hat Kenzie noch nie die Sonne gesehen und ihr Leben in der Wasserkolonie unterliegt strengen Normen. Schließlich hält sie es nicht mehr aus und flieht in eine Luftkolonie, um dort einen Neuanfang zu wagen. Doch dann wird sie zur Hauptverdächtigen in einer mysteriösen Mordserie und nur Callum mit dem geheimnisvollen Lächeln hält zu ihr. Aber nicht nur den beiden droht Gefahr, auch das Schicksal der gesamten Kolonie steht auf dem Spiel.“ (Quelle: Carlsen)

Meine Meinung:

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mich ein wenig durch dieses Buch gequält habe. Der Klappentext hat viel versprochen, es hätte eine interessante Geschichte werden können. Aber der Funke ist nicht übergesprungen. Natürlich wäre die Möglichkeit, das Buch abzubrechen in Betracht gekommen, aber ich hatte die Vermutung, ja vielleicht die Hoffnung, dass Kneidl die Geschichte noch zu einer guten Geschichte machen würde. Aber das hat sie meiner Meinung nach leider nicht geschafft.

Mich hat Water & Air an viele der Dystopien erinnert, die ich bereits gelesen habe. Zwei Welten, aber vielleicht auch mehr, festgefahrene Strukturen, die Sehnsucht nach Neuem und natürlich vor allem nach Freiheit. Rebellion gegen das System. Ausbruch. Neuerung. Einige Bausteine einer klassischen Dystopie. Aber normalerweise hauchen die Autoren ihren Dystopien das gewisse Etwas ein. Nicht immer, aber häufig. Ich lese sehr gerne Dystopien – Water & Air war für mich aber nichts Besonderes. Das klingt möglicherweise hart, aber ich möchte einfach ehrlich sein. Ich hatte während des Lesens schlicht und ergreifend das Gefühl, Water & Air bereits zu kennen. Es erinnert mich zum Beispiel vielfach an Breathe.

Fazit:

Eine Geschichte für zwischendurch, die man durch den flüssigen Schreibstil der Autorin gut lesen kann. Mir haben innovative Ideen und Einzigartigkeit gefehlt.

herz blogherz blog

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