Girl with no past

4955fa0ab09fa9a2Allgemeines: 

Mitte Februar 2017 ist Girl with no past bei Lyx erschienen. Wer sich nun fragt, warum denn auf dem Buch die Information zu finden ist, dass es im INK-Verlag erschienen ist, ist zu Recht irritiert. Meine Nachforschungen diesbezüglich haben ergeben, dass INK offiziell unter dem Label Lyx läuft, das wiederum zu Bastei Lübbe gehört, welcher als großer Verlag ja jedem etwas sagen sollte.

„INK steht für moderne Unterhaltungsliteratur mit dem gewissen Etwas.“ (INK Verlag)

Für mich wirken diese Zuordnungen etwas verwirrend, mit Sicherheit bin ich da auch nicht die Einzige. Aber nichtsdestotrotz ist Kathryn Crofts Roman 368 Seiten stark und als Paperback erschienen.

Inhalt:

„Ich wusste sofort, dass ich etwas in Händen hielt, was ich nicht sehen wollte. Dennoch zog ich die Karte aus dem Umschlag und starrte auf die Schrift.
Alles Gute zum Jahrestag!
Ich fürchtete, mich übergeben zu müssen, faltete dennoch die Karte auseinander. Auf der Innenseite stand mein Name.
Leah
Einzig mein Vorname. In kindlicher Schrift. Jeder Buchstabe hatte eine andere Größe. Ich warf die Karte zurück auf den Tisch, als könnte sie mir körperliche Schmerzen zufügen. Meine Wohnung schien noch kleiner zu werden, als versuchte sie, mich zu erdrücken …
Meine Vergangenheit holte mich ein.“ (Quelle: Lyx-Verlag)

Meine Meinung:

Im Vorfeld habe ich erstaunlicherweise gar nichts über dieses Buch gehört. Durch einen Newsletter habe ich dann davon erfahren und war sofort neugierig. Die inhaltliche Beschreibung klang für mich ein wenig nach Büchern wie Deadline, Fremd oder Gone Girl. Also nach purer Spannung, verpackt in einen Roman voller Geheimnisse und Entdecken.

Nach der Lektüre von Girl with no past muss ich sagen, dass mich die Autorin leider nicht von sich überzeugen konnte. Sie versucht viel, aber ihr gelingt es nicht, ihre Leser in ihren Bann zu ziehen. War ich bei Deadline während des Lesens völlig gespannt und konnte fast gar nicht aufhören, so war mir bei Girl with no past recht schnell klar, wer denn alles nicht der Täter sein konnte. Natürlich kommt dann auch zügig zum richtigen Ergebnis und eigentlich stellte sich mir nur noch die Frage nach dem „Warum?“. Des Weiteren betont Croft mit geradezu ungewöhnlicher Häufigkeit, dass die Protagonistin ein dunkles Geheimnis hat. An manchen Stellen konnte ich das einfach nicht mehr „hören“. Viel zu viele Hinweise, viel zu oft wurde erwähnt, dass sich mehr dahinter verbirgt – das wirkt eher plump, als dass es Spannung erzeugen würde. Vor allem mit dem von ihr gewählten Ende hat Croft für mich das Buch (und die Protagonistin) ein wenig verdorben. In die Richtung möchte ich natürlich nichts verraten, aber es wirkte doch alles etwas seltsam und unglaubwürdig. Aus den von mir genannten Gründen kann ich euch nicht viel mehr über Girl with no past berichten – mir hat es leider nicht so gut gefallen.

Fazit:

Ein Buch, das sehr vorhersehbar ist und einige Längen aufweist. Nett für zwischendurch, aber leider nicht wirklich spannend.

herz blogherz blog

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