Schatten

978-3-8052-5063-4
Bildquelle: Wunderlich

Allgemeines: 

Schatten ist der vierte Teil der Thrillerreihe um Kommissarin Beatrice Kaspary. Meine Rezension zum vorhergehenden Teil Stimmen findet ihr hier. Der vierte Teil der Reihe ist am 10. März 2017 bei Wunderlich, einem den Rowohlt-Verlagen zugehörigen Verlag, erschienen. Auf 416 Seiten können Fans der Autorin Ursula Poznanski (und alle, die es noch werden wollen) den vierten Fall des Ermittlerduos Kaspary und Wenninger nachlesen. Meiner Meinung nach sollte man Stimmen gelesen haben, um Schatten völlig zu verstehen. Aber ich bin eh immer dafür, alle Teile einer Reihe gelesen zu haben und keinen auszulassen.

Optisch reiht sich auch der vierte Thriller vom Cover her wunderbar in die Gestaltung der bisherigen Teile ein. Lediglich der Buchrücken wirkt neben den anderen Bänden, die alle viel heller gestaltet sind, zu düster. Die Gestaltung des Covers ergibt nach der Lektüre viel mehr Sinn als sie oberflächlich betrachtet zu vermitteln vermag…

Inhalt:

„Eine Entführung. Drei Morde. Und ein Täter aus der Vergangenheit…
Ein Mann, grausam zugerichtet in seiner Wohnung. Eine Hebamme, ertränkt in einem Bach – zwei Fälle, die Beatrice Kaspary als Ermittlerin im Dezernat Leib und Leben der Polizei Salzburg lösen muss. Schnell erkennt Beatrice, dass die beiden Morde zusammenhängen – und dass sie etwas mit ihr zu tun haben müssen. Denn sie kannte beide Toten. Sie konnte sie nicht leiden. Und sie weiß: Wenn sie nicht handelt, wird es weitere Opfer geben…“ (Quelle: Wunderlich)

Meine Meinung:

Ursula Poznanski gehört zu meinen Lieblingsautorinnen. Nicht nur deshalb musste ich so schnell wie möglich ihren vierten Fall lesen (und lösen). Ihr gelingt es immer, das Genre perfekt zu treffen, obwohl sie sich in so unterschiedlichen Gebieten bewegt. Sei es Jugendbuch, Krimi, Thriller oder Dystopie – diese Frau macht alles zu Gold. So auch ihren neusten Thriller Schatten.

Für gewöhnlich lese ich nicht viele Krimis. Einige wenige schaffen es dann doch auf meinen Stapel ungelesener Bücher. Und Poznanskis Werke gehören immer dazu. Obwohl sie manchmal blutig sind und nichts beschönigen, lese ich sie mit großer Faszination. Ihr gelingt eigentlich das Unmögliche: ein Genre, in dem man nicht zu Hause ist zum Zuhause zu machen. Wenninger und Kaspary sind ein so sympathisches Ermittlerduo – es kommt einem als Leser so vor, als ob man diese beiden schon gut kennen würde. In Schatten lernen wir auch Wenninger sehr viel näher kennen als bisher. Seine Perspektive – und damit einhergehend eine Einsicht in seine Gedanken – hat mir besonders gut gefallen.

Ich weiß nicht, wem es noch so ging, aber ich habe tatsächlich ungefähr nach der Hälfte des Buches gewusst, wer der Täter ist. Vielleicht wussten das alle anderen auch, obwohl der Hinweis recht subtil gehalten war. Ich bin mir daher nicht ganz sicher, ob es beabsichtigt war, dass die Leser den Täter schon kennen. Wie ging es euch damit?

Obwohl ich also nicht mehr lange rätseln musste, wer der Täter war, hielt mich Schatten in seinem Bann. Ich konnte es gar nicht weglegen und habe alles andere stehen und liegen gelassen. So eine Hochspannung erlebt man selten bei einem Buch. Und der Moment, in dem die Geschichte vorbei war, war für mich wie ein kleiner Schock. Ich hätte so gerne noch weiter gelesen und kann den nächsten Fall der beiden Kommissare kaum erwarten.

Fazit:

Aufgrund eines subtilen Hinweises kannte ich den Täter sehr schnell, trotzdem gelingt es Poznanski, eine unglaubliche Spannung zu kreieren. Unbedingt lesen, mitfiebern und in diesem Thriller verlieren!!!

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3 Gedanken zu “Schatten

  1. Hallo,
    dieser kleine Hinweis auf den Täter muss mir vollkommen entgangen sein. Denn ich tappte bis zum Schluss im Dunkeln.
    Du hast mich jetzt aber neugierig gemacht. Magst du mir vielleicht eine E-Mail zu dem Hinweis schicken, um hier nicht zu spoilern? lilli33e [bei] gmail.com
    LG Lilli

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