Eleanor [Zeilenwirrwarr]

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Bildquelle: Verlagsgruppe Random House

Dieser Beitrag erscheint innerhalb der neuen Kategorie [Zeilenwirrwarr]. Ich werde in Zukunft Bücher, die mich zwiegespalten zurück gelassen oder mich anderweitig verwirrt haben, in dieser Kategorie vorstellen oder rezensieren.

Allgemeines:

Anfang Januar ist im Heyne Verlag Eleanor von Jason Gurley erschienen. Eleanor ist ein Paperback mit 416 Seiten. Jason Gurley ist mir als amerikanischer Autor bisher kein Begriff gewesen, was daran liegt, dass Eleanor sein Erstlingswerk ist.

Mich hat das Buch durch das gewählte Cover sofort angesprochen. Es ist nicht besonders kreativ oder aussagekräftig, aber ein Eyecatcher. Durch die gewählten Farben zieht es Blicke auf sich und macht Lust, einen Blick hinter das Cover zu werfen. Inhalt:

„Das Leben der jungen Eleanor gerät völlig aus den Fugen, als ihre Zwillingsschwester Esme bei einem Autounfall stirbt: Der Vater verlässt die Familie, die Mutter ergibt sich dem Alkohol. Eines Tages tritt Eleanor in der Schule durch die Tür der Cafeteria und befindet sich plötzlich zu einer völlig anderen Zeit an einem völlig anderen Ort. Im Laufe der Jahre fällt Eleanor immer öfter aus der Zeit und kommt schließlich einem magischen Geheimnis auf die Spur – einem Geheimnis, das mit dem Tod ihrer Schwester zu tun hat …“ (Quelle: Verlagsgruppe Random House)

Meine Meinung:

Nicht umsonst habe ich für dieses Buch die Kategorie [Zeilenwirrwarr] kreiert.

Vor dem Lesen hatte ich eine grundlegend andere Vorstellung von Eleanor. Nach dem Lesen war ich schlichtweg verwirrt. Einerseits war das Buch gut, der Schreibstil strahlte eine gewisse angenehme Ruhe aus und die Geschichte spannend.. andererseits nicht wirklich aufgelöst und völlig anders als mir der Klappentext und Buchbeschreibungen suggeriert hatten.

Schon der Einstieg in die Geschichte krempelte meine Erwartungen völlig um. Und so ging es weiter. Ich vermisste während der Lektüre fantastische Elemente, das Übernatürliche, fundierte Erklärungen und ja… etwas, das schwer in Worte zu fassen ist. Und gleichzeitig fand ich eine enorme Tiefgründigkeit, Melancholie und ja, Verzweiflung, vor. Diese Melancholie, der Schmerz des Vergessens, fesselte mich an das Buch. Ich wollte weiter lesen, wollte wissen, was es auf sich hat mit der Protagonistin Eleanor. Gurley gelingt es, Abgründe der menschlichen Psyche einzufangen und so darzustellen, dass einen kalte Schauer überlaufen.

Irgendwann bin ich auch auf das Element gestoßen, das dieses Buch in die Kategorie Fantasy einordnen soll. Doch davon war ich enttäuscht. Viel zu flach und wenig erklärt, keine Komplexität und auch bis zum Ende der Geschichte keine zufriedenstellende Auflösung. Zu plötzlich trat es auf und wurde kaum kommentiert. Mir fiel es an dieser Stelle des Buches schwer, den Faden der Geschichte nicht zu verlieren.

Ihr merkt, zusammengefasst gibt es viele Punkte auf der Plus-, aber mindestens ebenso viele auf der Minusseite von Eleanor.

Fazit:

Eleanor hat mich verwirrt, beinahe verstört zurück gelassen. Ich hatte andere Erwartungen an das Buch, was mich zu einer Bewertung führt, die von positiven und negativen Punkten geprägt ist. Letzten Endes kann ich deshalb nur drei Herzen für Eleanor vergeben.

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