Pretty Baby – Das unbekannte Mädchen

94e805b52bdd45c7853cbae561796f1a.front_cover.3RYMYDFY4E5YF
Bildquelle: Harper Collins

Allgemeines:

Pretty Baby – Das unbekannte Mädchen ist im Juli 2016 als Taschenbuch bei Harper Collins erschienen. Hier könnt ihr es euch näher ansehen. Der Thriller hat 304 Seiten und stammt von der Autorin Mary Kubica, die einige von euch vielleicht bereits durch ihren Debütroman Good Girl. Entführt kennen.

Ich vermute, dass ich im Buchladen an Pretty Baby vorbeigegangen wäre. Mir gefällt das Cover nicht. Es wirkt für mich nicht wie etwas Besonderes, sondern wie einer dieser Krimis/Thriller, die ich schon so oft gelesen habe. Erinnert irgendwie auch an Girl on the train. Schade!

Inhalt:

„Schon immer hat Heidi Wood sich oft und gern um andere gekümmert. Doch als sie eines Tages ein mysteriöses obdachloses Mädchen und deren Baby mit nach Hause bringt, geht sie eindeutig zu weit! Heidis Mann Chris hat Angst um seine Tochter – und um seine Frau. Denn sie beginnt sich zu verändern, scheint immer mehr in den Bann des unbekannten Mädchens zu geraten und sich damit unaufhörlich weiter von ihrer eigenen Familie zu entfernen.

Wer ist die Fremde? Woher kommt sie? Und was will sie von meiner Familie?

Chris beginnt zu recherchieren und stößt auf ein schreckliches Geheimnis. Aber um seine Frau und seine Tochter zu retten ist es vielleicht schon zu spät …“ (Quelle: Harper Collins)

Meine Meinung:

Mary Kubica hat meiner Meinung nach keinen echten Thriller geschrieben. Für einen Thriller fehlen diesem Buch eindeutige, genretypische Elemente. Man könnte Pretty Baby viel eher als Mischung zwischen einem psychologischen Spannungsroman und einem Roman bezeichnen. Dann wäre auch kein begeisterter Thriller-Leser enttäuscht. Denn Pretty Baby ist zwar fesselnd, aber in weiten Teilen fehlt es mir an Spannung.

Trotzdem gelingt es Kubica, dass man weiterliest. Sie schreibt so gut, dass man das Buch eigentlich gar nicht mehr aus der Hand legen mag. Durch die von ihr eingesetzten Perspektivwechsel schafft sie es, dass man verschiedene, authentische Charaktere kennen lernt. Dabei bringt jede Erzählperspektive die Handlung voran, es finden keine Wiederholungen statt.

Heidi Wood ist ein interessanter Charakter. Im Laufe des Buches verändert sie sich dramatisch und es treten unvorhergesehene Ereignisse ein. Aber auch ihr Mann, Chris, wurde mir im Laufe der Handlung immer sympathischer. Mit Willow konnte ich mich nicht anfreunden. Sie wirkt auf mich zu distanziert, aber glücklicherweise gibt es eine Perspektive, die in Rückblenden ihre Geschichte erzählt.

Mir war das Ende von Pretty Baby zu einfach und zu schnell. Irgendwie fehlt da was. Für mich ist die Handlung an dieser Stelle noch gar nicht beendet, noch gar nicht komplett erzählt gewesen. Viele Fragen bleiben offen und lassen mich nach dem Lesen unbefriedigt zurück.

Fazit:

Ein guter Psychothriller bzw. Roman, der durch geschickte Perspektivwechsel fesselnd auf mich gewirkt hat. Nichts für Fans von echten Thrillern. Mein Wehrmutstropfen war das Ende – sonst hätte ich 5 Herzen vergeben.

herz blogherz blogherz blogherz blog

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s