Die Gebannte – Die Alchimistin III

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Bildquelle: Verlagsgruppe Random House

Allgemeines:

Ich habe euch ja bereits Teil 1 und 2 dieser Trilogie von Kai Meyer vorgestellt. In den beiden Rezensionen ist auch nachzulesen, dass es sich bei den ersten beiden Teilen um eine Neuauflage bereits erschienener Bücher handelt. Als Kai Meyer für diese Neuauflage die Handlung der Geschichte überarbeitet hat, kam ihm die Idee, einen weiteren Band zu schreiben. Somit entstand erst im März 2012, also 15 Jahre nach dem ersten und 10 Jahre nach dem zweiten Band, Die Gebannte – Die Alchimistin III, der Abschluss der Reihe um Aura Institoris. Im Dezember 2015 erschien es dann erneut in der aktuellen Auflage – mit neuem Cover, das optisch sehr gut zu den ersten beiden Bänden passt. Ich finde die neuen Cover wirklich gelungen.

Inhalt:

(Bitte denkt daran, dass es sich um den dritten Teil einer Reihe handelt. Es kann also bereits im Klappentext etwas aus der Handlung der beiden anderen Bände verraten werden.)

„Als Aura Institoris ihre große Liebe Gillian in einer Pariser Heilanstalt ausfindig macht, gerät sie in ein finsteres Ränkespiel. Die Spur der Verschwörer führt sie nach Prag, jener rätselhaften Stadt mit ihren Traditionen in Alchimie und Mystik. Aura stößt auf die mächtige Familie Octavian, deren dekadente Mitglieder dunkle Geheimnisse hüten. Zudem verschwinden immer wieder junge Mädchen aus den Gassen der Altstadt, und Aura wird unangenehm an die Verbrechen ihres toten Vater erinnert. Derweil stößt Gillian in Venedig auf die Spuren eines alten Feindes. Über Wien gelangt auch er nach Prag, wo Aura in den Bann der schönen Sophia Luminique geraten ist. Ihren Widersachern geht es um nichts Geringeres als um das Geheimnis der ewigen Jugend. Sie ist der Preis für Auras Familie.“ (Quelle: Kai Meyer)

Meine Meinung:

Insgesamt ist Meyer mit diesem Buch ein gelungener Abschluss der Alchimistin-Reihe gelungen. Moment.. Abschluss? Eigentlich war dieser Abschluss doch gar nicht nötig – urpsprünglich waren es ja nur zwei Bände. Und eigentlich könnte Meyer auch weiter schreiben. Das ist hier genauso möglich wie am Ende von Band 2. Lassen wir uns also überraschen. Vielleicht hat Meyer in ein paar Jahren ja wieder Lust, Auras Geschichte zu ergänzen.

Im dritten Band kommen wieder neue Facetten zur Geschichte um die Protagonistin Aura Institoris hinzu. Die Handlung des Buches entwickelt sich leider teilweise schleppend, was zu einigen Längen, vor allem in der Mitte des Buches führt. Gegen Ende wird das anders, die Ereignisse überschlagen sich und ziehen den Leser wieder voll in ihren Bann. Von der Alchemie, zum Okkultismus, zu Geistern und Zauberei – in diesem dritten Band entwickelt sich der Handlungsrahmen definitiv weiter. Und nicht nur der… Zwischen dem Entstehen dieses Bandes und dem zweiten Teil der Reihe liegen Jahre. Auch die Protagonisten sind älter geworden, einige von ihnen erwachsen. Es ist toll, zu sehen, wie sie sich entwickelt haben und eigenständigere Rollen innerhalb der Geschichte einnehmen.

Meyer gelingt es auch in diesem Band, den Leser in eine andere Welt mitzunehmen. Sein Schreibstil lässt Auras Welt vor den Augen des Lesers entstehen, es fühlt sich beinahe so an, als ob man sie vor sich sehen kann. Eine Mischung aus Historie und Fantasy – das funktioniert bei Meyer einfach gut.

Fazit:

Lieber Herr Meyer, vielleicht möchten sie in ein paar Jahren ja erneut an dieser Reihe schreiben? Ich würde mich sehr freuen und gerne noch mehr über die faszinierende Welt der Alchemie und über die Protagonistin Aura Institoris lesen.

herz blogherz blogherz blogherz blog

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