Another day in paradise

 

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Bildquelle: Amazon

Allgemeines:

Another day in paradise (ADIP 1) stammt von Autorin Laura Newman. Es ist bei Books on Demand erschienen und der erste Band einer Reihe. Die 356 Seiten sind mit einem sehr dichten Schriftbild gefüllt. Auf dem Cover ist im Hintergrund die Silhouette einer Stadt zu erkennen, auf die sich (vermutlich) ein Zombie zubewegt. Rechts unten befinden sich rote Flecken, die Blutspritzer darstellen sollen. Ein bisschen zu trashig für meinen Geschmack.

Inhalt:

„Hier im Raum befinden sich Typen, die ihre Freunde köpfen und Deadheads mit Brecheisen erledigen, aber niemand sieht sich in der Verantwortung, mir diese tollwütige Lehrerin vom Hals zu schaffen?“
Die Welt, wie Naya sie kannte, existiert nicht mehr. Eine furchterregende Seuche hat sich innerhalb der Bevölkerung ausgebreitet und verwandelt ihre Opfer zu einer seelenlosen Gefahr – zu Deadheads. Einzig die Hoffnung darauf, an der Küste auf das Militär zu treffen, treibt die kleine Gruppe an, weiterzumachen. Doch die Reise in den Süden ist riskant. Und dann ist da auch noch dieser Typ, der eines Nachts ganz plötzlich auftaucht.
Erlebe einen bizarren Road Trip durch das apokalyptische Texas!“ (Quelle: Amazon)

Meine Meinung:

Ich lese eigentlich nur positive Rezensionen über dieses Buch. Aber ich frage mich dabei wirklich, ob ich ein anderes Buch gelesen habe?

Natürlich ist dieses Buch auch spannend, hat auch schöne Charaktere und liest sich gut weg…aber die Geschichte ist absolut vorhersehbar. Während des Lesens habe ich Newmans Buch mindestens zweimal unterbrochen und überlegt, ob ich es überhaupt weiterlesen möchte. Another day in paradise kommt mir vor wie der Ausschnitt aus einer Zombieserie. Mir war die ganze Zeit klar, dass es einen Plottwist geben wird und auch, dass dieser nicht so gut ausgehen wird. Für mich war an keiner Stelle des Buches irgendetwas völlig neu oder anders als in anderen Zombie-Apokalypsen-Büchern. Ich kann mir die vielen positiven Bewertungen also nicht vollständig plausibel erklären.

Newman hat einen Schreibstil, der mir oft zu detalliert ist. An einigen Stellen verliert sich die Autorin und hält dadurch die Spannung (, die durch die Vorhersehbarkeit eh nur leicht eingeschränkt vorhanden ist,) nicht aufrecht. Ihre Charaktere sind die typischen Charaktere, die nach einem Weltuntergang aufeinander treffen, um eine witzige, aber überlebensfähige Gruppe zu bilden. Vor allem Protagonistin Naya hat mich während des Lesens schon beinahe genervt. Sie ist unglaublich naiv. Auch in ihrem Alter wird man durch die Erfahrungen, die sie im Laufe des Buches macht, eigenständiger und trifft selbstbestimmte Entscheidungen. Ihr Verhalten ihrem potentiellen Lover gegenüber ist für mich aber einfach nur komisch. Sie müsste doch denken, dass sie jeden Tag sterben könnte.. wieso verhält sie sich also so??? (Ich möchte an dieser Stelle auf Beispiele verzichten, um nicht zu spoilern.)

Ich finde es schade, dass mir ADIP nicht gefallen hat, weil ich viele positive Dinge über Laura Newmann gehört habe. Sehr gerne würde ich daher ein weiteres ihrer Bücher lesen, um mich davon zu überzeugen, ob es vielleicht nur an ADIP liegt.

Fazit:

Leider nichts für mich. Für Leser, die bereits Der Übergang von Justin Cronin oder ähnliche Bücher (auch aus dem Genre Jugendbuch) gelesen haben, erscheint ADIP leider nicht viel Neues zu enthalten.

herz blog

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