Mördermädchen

Manchen Mädchen fließt einfach von Geburt an Glitter durch die Adern (zitiert nach Paris Hilton in Mördermächen, S. 8).

(Videoquelle: Randomhouse, Youtube)

Wie gefällt euch der Trailer zum Buch?

9783442483471_1437855783000_mAllgemeines:

Mördermädchen ist Ende 2015 bei Goldmann erschienen. Der Spannungsroman hat 448 Seiten und ein handliches Format. Die Gestaltung des Buches ist passend zum Titel eher mädchenhaft. Der Titel Mördermächen ist in metallisch schimmernden Pink gehalten, der Rest in schwarz-weiß-Abstufungen. Auch auf der Rückseite werden pinke Akzente gesetzt. Die dort abgebildetet Buchempfehlung durch den Cosmopolitan ist ebenfalls pinkfarben.

Inhalt:

„Janie Jenkins hat alles: Ruhm, Geld und gutes Aussehen. Doch dann wird ihre Mutter ermordet – und alle Beweise sprechen gegen sie. Das Problem: Janie kann sich selbst nicht daran erinnern, was in jener Nacht geschehen ist. Als sie zehn Jahre später aus dem Gefängnis entlassen wird, macht sie sich auf die verzweifelte Suche nach der Wahrheit. Eine Spur führt sie in die kleine Stadt Adeline in South Dakota, wo sie unter falscher Identität Stück für Stück die Vergangenheit ihrer Mutter entschlüsselt. Warum musste diese sterben – und trägt Janie tatsächlich Schuld an ihrem Tod?“ (Bloggerportal)

Meine Meinung:

Bevor ich wusste, dass dieses Buch von der Cosmpolitan empfohlen wird (und mit einem Paris Hilton-Zitat beginnt), war ich neugierig auf den Inhalt. Die Beschreibung klingt spannend, nach einem richtig fesselnden Buch. Doch ich muss leider sagen, dass ich enttäuscht bin.

Mördermädchen ist kein herausragender Roman und konnte mich nicht überzeugen. Man weiß inhaltlich zwar während der fortschreitenden Handlung nicht genau, was passiert oder passieren wird, kann sich jedoch einiges ausmalen. Richtige Spannung ist bei mir daher nicht aufgekommen. Und das ist doch bei einem Spannungsroman das Wichtigste! Im Gegenteil wirkt Mördermädchen auf mich viel zu konstruiert und langatmig.

Protagonistin Jane (Janie ist eigentlich nur der Spitzname) wirkt auf mich unsympathisch, zu gewollt, zu ironisch und zu tough. Da Janie im Mittelpunkt der Geschehnisse steht und die Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt, fiel es schwer, einen anderen Charakter zu finden, mit dem man sich identifizieren konnte.

Ein Punkt, den ich dennoch positiv hervorheben möchte, ist die Tatsache, dass Autorin Elizabeth Little mit verschiedenen Textsorten arbeitet. Den Fließtext unterbrechend tauchen ab und zu Zeitungsartikel, Blogposts oder Gerichtsprotokolle auf. Diese wirken sehr authentisch und bringen Abwechslung mit sich.

Fazit:

Nett für zwischendurch, aber kein mitreißender Spannungsroman. Kein Vergleich mit Deadline, Fremd oder Gone Girl.

herz blogherz blog

 

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2 Gedanken zu “Mördermädchen

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