Wo du auch bist

Wie heißt dein (imaginärer) Freund?

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Bildquelle: Randomhouse

Allgemeines:

Wo du auch bist ist der Debütroman der Autorin Fleur Smithwick. Er wird am 14.12.2015 beim Diana Verlag erschienen und hat 463 Seiten. Das Titelbild ist attraktiv gestaltet, man schaut sofort hin. Der Titel ist mit einer kreideähnlichen Schrift abgebildet und harmoniert mit dem grünen Hintergrund. In der oberen rechten Ecke sind Frauenfüße in roten Ballerinas zu sehen. Dem Leser stellt sich sofort die Frage, wem diese Füße gehören und wohin die Schuhe die Dame wohl noch tragen werden.

Inhalt:

„In ihrer Kindheit waren sie unzertrennlich: Alice und Sam, der imaginäre Freund, der ihr nach der Scheidung der Eltern durch eine schwere Zeit half. Zwanzig Jahre später stellt ein tragischer Autounfall Alices Welt erneut auf den Kopf. Sie erwacht aus dem Koma – und Sam ist wieder da. Er bringt sie zum Lachen, führt sie langsam ins Leben zurück. Doch Sam will mehr, und vor allem will er nicht, dass Alice ihrer Jugendliebe Jonathan wieder näherkommt. Fast zu spät erkennt Alice, in welcher Gefahr sie schwebt …“ (Randomhouse)

Meine Meinung:

Dieses Buch hat mich umgehauen! Ich hatte vor dem Lesen eigentlich keine großen Erwartungen, bei Debütromanen bin ich eine eher vorsichtige Leserin. Die Thematik des Buches hat mich schon vorher interessiert und so habe ich mich einfach darauf eingelassen.

Ich habe es nicht bereut, der Autorin ist hier wirklich ein grandioser Debütroman gelungen! Der Schreibstil ist packend und macht Lust auf mehr. Anfangs könnte man denken, dass es sich bei Wo du auch bist lediglich um eine Liebesgeschichte handelt. Doch lest weiter, das Buch wird euch davon überzeugen, dass mehr hinter allem steckt. Ich hatte Schwierigkeiten, das Buch wieder wegzulegen und würde auch nach dem Lesen am liebsten noch mehr aus der Feder der Autorin „konsumieren“.

Die Figuren werden sehr detailliert gezeichnet, ich konnte mich in jede von ihnen hineinversetzen. Vor allem Alice war mir sympathisch und ich konnte mit ihr mitfühlen. Wie frustrierend ihre Situation nur sein musste. Inhaltlich hat mich die Thematik des (imaginären) Freundes fasziniert. Auch nach dem Lesen des Buches ist mir noch nicht vollständig klar, ob Sam nun wirklich imaginär oder real war. Wird Sam die Familie für immer begleiten? Oder reagieren die weiblichen Mitglieder der Familie einfach sehr empfänglich auf diese Art der Kompensation von Problemen? Diese beiden (und noch viele mehr) sind Fragen, die mich auch über diesen Roman hinaus beschäftigen werden.

Fazit:

Wo du auch bist hat mich umgehauen und gehört für mich eindeutig zu einem der lesenswerten Bücher im Jahr 2015! Ich würde gerne mehr von der Autorin lesen. Sie arbeitet gerade an ihrem nächsten Roman.

herz blogherz blogherz blogherz blogherz blog

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2 Gedanken zu “Wo du auch bist

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