Das unendliche Meer

Ich habe euch diese Woche bereits den ersten Teil zu diesem Folgeband vorgestellt (Die fünfte Welle). Nun habe ich auch den zweiten gelesen und möchte euch darüber berichten. Vielen Dank an das Bloggerportal!

Lest diese Rezension bitte nur, wenn ihr den ersten Band kennt. Sie enthält keine direkten, von mir bewusst beschriebenen Spoiler, aber der Klappentext verrät schon ein wenig über die Inhalte.

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Bildrechte: Goldmann, Bloggerportal

Allgemeines:

Der zweite Teil der Dystopie vom Autor Rick Yancey ist im März 2015 bei Goldmann erschienen. Er hat 352 Seiten und entspricht somit nicht ganz dem Umfang des ersten Teils, kommt fast ein wenig schmal daher. Gestaltet ist der Folgeband sehr ähnlich wie der erste Teil. Auf dem Cover ist im Hintergrund erneut eine Person abgebildet. Sie ist kaum erkennbar, weil sehr grelle Farben ausgewählt worden sind. Optisch entspricht das nicht ganz meiner Vorstellung eines richtig gelungenen Covers.

Inhalt: (aufgepasst, hier wird vom Verlag auf Inhalte des ersten Bandes eingegangen)

„Die erste Welle vernichtete eine halbe Million Menschen, die zweite noch viel mehr. Die dritte Welle dauerte ganze zwölf Wochen an, danach waren vier Milliarden tot. Nach der vierten Welle kann man niemandem mehr trauen. Cassie Sullivan hat überlebt, nur um sich jetzt in einer Welt wiederzufinden, die von Misstrauen, Verrat und Verzweiflung bestimmt wird. Und während die fünfte Welle ihren Verlauf nimmt, halten Cassie, Ben und Ringer ihre kleine Widerstandsgruppe zusammen, um gemeinsam gegen die Anderen zu kämpfen. Sie sind, was von der Menschheit übrig blieb, und sie werden sich so schnell nicht geschlagen geben. Und während Cassie immer noch hofft, dass ihr Retter Evan Walker lebt, wird der Kampf ums Überleben immer aussichtsloser. Bis eines Tages ein Fremder versucht, in ihr Versteck einzudringen…“ (Bloggerportal)

Meine Meinung:

Ich weiß nicht so genau, ob „Das unendliche Meer“ dem ersten Band gerecht wird. Ich habe dieses Buch sehr schnell gelesen, was zum einen daran lag, dass ich wirklich wissen wollte, wie es weiter geht. Zum anderen aber auch einfach daran, dass 352 Seiten nicht sehr viel sind. Man kann auf 352 Seiten zwar eigentlich sehr viel erzählen.. mir fehlte bei diesem Folgeband aber die ganze Zeit etwas. Yancey arbeitet wieder mit Perspektivwechseln (aufmerksam sein, sonst verpasst man schnell etwas!!!), wir lernen dieses Mal auch noch eine weitere Erzählperspektive kennen. Im ersten Band hat mir das unglaublich gut gefallen. Im zweiten Band, finde ich jedoch die Wechsel zu häufig und den gegen Ende erzählten Abschnitt viel zu lang. Irgendwie nimmt das für mich die Spannung. Auch wenn in diesem Abschnitt einiges über die Hintergründe der „Anderen“ aufgeklärt wird und wir die Charaktere besser kennen lernen. Es passiert aber einfach nicht wirklich viel.

Zeitlich setzt die Handlung genau dort ein, wo wir sie im ersten Band verlassen haben. Das gefällt mir gut. Ich mag es nicht, wenn erst einmal die Handlung aus dem ersten Band nacherzählt wird. Jeder Leser kann ja noch einmal in den ersten Band schauen und wird dann wieder gut in die Geschichte finden.

Fazit:

„Das unendliche Meer“ kommt für mich leider nicht an den wirklich tollen ersten Band heran. Es handelt sich trotzdem um einen recht soliden Folgeband. Ich hoffe, dass der Abschluss der Trilogie mich dann wieder richtig begeistern kann. Er ist bisher nur unter dem englischen Titel „The last star“ für September 2015 angekündigt. Vermutlich müssen wir hier noch etwas auf den Abschluss warten!

Für zartbesaitete Leser ist dieses Buch übrigens definitv nichts. Yancey scheut nich vor Opfern zurück und nichts scheint für ihn eine Grenze der Menschlichkeit zu bilden.

herz blogherz blogherz blog

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Ein Gedanke zu “Das unendliche Meer

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