Die fünfte Welle

Dieses Jahr ist der zweite Band der Dystopie von Rick Yancey herausgekommen. Ich darf ihn über das Bloggerportal rezensieren und dachte mir, dass ich euch zunächst den ersten Band vorstellen möchte.

Ich habe vor einiger Zeit das Medium des „Buchtrailers“ für mich entdeckt. Ich finde es sehr spannend, dass nun auch zu Büchern Trailer entwickelt werden. Schaut euch den Trailer zum ersten Band „Die fünfte Welle“ an:

Quelle: Bloggerportal, Goldmann

Bildrechte: Bloggerportal, Goldmann
Bildrechte: Bloggerportal, Goldmann

Allgemeines:

„Die fünfte Welle“ ist im Jahr 2014 bei Goldmann erschienen. Es ist der erste Teil einer Trilogie von Rick Yancey. Mit 480 Seiten hat die Dystopie einen schönen Schmökerumfang und eignet sich gut als Sommerlektüre. Optisch hat mich das Cover nicht total umgehauen, es ist aber auf jeden Fall stimmig gestaltet. Man fragt sich, wer die abgebildete Person ist und wie ihre Geschichte lautet.

Inhalt:

„Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Das hat auch Cassie lernen müssen, denn seit der Ankunft der Anderen hat sie fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Das Wenige, was sie noch besitzt, passt in einen Rucksack. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie, nachdem sie auf der Flucht vor den Anderen angeschossen wurde. Eigentlich weiß sie, dass sie ihm nicht vertrauen sollte. Doch sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit die fünfte Welle für sie bereithält …“ (Bloggerportal)

Meine Meinung:

Zur Zeit existieren unglaublich viele Dystopien und eigentlich schwimmen fast alle einfach nur auf dieser Welle mit. Das Genre ist „in“ und die Leute konsumieren es. Meistens zeichnen sich die Bücher untereinander eigentlich nicht wirklich durch besondere Dinge aus. Normalerweise denke ich beim Lesen einer Dystopie schon fast, ach ja.. diese Schiene.. so ähnlich war das ja auch in Buch XY… Bei der fünften Welle ist es mir nicht so gegangen. Yancey schafft es unglaublich gut, einen richtigen Spannungsbogen aufzubauen. Das geschieht dadurch, dass der Roman aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Zum einen lernen wir Cassie kennen. Zum anderen Evan und Ben. Alle Perspektiven sind unglaublich gut geschrieben und wirken sehr authentisch. Yancey versteht es, die Perspektiven zu einem großen Ganzen zu verflechten. Der Einstieg in diese Perspektivwechsel mag etwas plötzlich geschehen. Als Leser muss man hier sehr aufmerksam sein, um alles zu verstehen und nachvollziehen zu können. Es ist auch einfach nicht das typische Endzeit-Szenario. In diesem Buch steckt einfach ein wenig  mehr. (Hatte irgendjemand auch ein paar Assoziationen zur Animorph-Serie? Die habe ich in meiner Kindheit gelesen, irgendwie haben mich einige der außerirdischen Dinge daran erinnert.)

Fazit:

Endlich mal wieder eine Dystopie, die man sehr guten Gewissens lesen kann. Ich freue mich schon auf den zweiten Band, den ich euch in den kommenden Wochen vorstellen werde!

herz blogherz blogherz blogherz blog

Advertisements

2 Gedanken zu “Die fünfte Welle

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s