Du stirbst in meinem Herzen nicht

Hurra, ich habe endlich ein wenig Buchpost bekommen! Gestern ist „Du stirbst in meinem Herzen nicht“ eingetroffen. Vielen Dank an Lovelybooks und die wundervolle Autorin Simone Veenstra!

11692981_1138407606186091_527673479_nAllgemeines:

„Du stirbst in meinem Herzen nicht“ ist ein als Thriller betiteltes Jugendbuch der Autorin Simone Veenstra. Von ihr habe ich bisher noch nichts gelesen, durfte dieses Jugendbuch aber in einer Leserunde bei Lovelybooks kennen lernen. Das Jugendbuch ist bei Kosmos erschienen und hat 249 Seiten. Es ist sehr angenehm aufgeteilt, in drei thematische Abschnitte, die jeweils von einem (tollen) Songzitat eingeleitet werden. Auch die Covergestaltung ist ansprechend, die Schrift des Titels erinnert an eine Schreibmaschinenschrift und durch die verwendeten grünen Farben schaut man irgendwie einfach hin. Als Buch für eher jüngere Leser lässt es sich nicht nur durch die bisher beschriebene Gestaltung, sondern auch durch den Zusatz „Herzblut“ identifizieren.

Weiterlesen »

Geduldsprobe

Momentan streikt die Deutsche Post. Inzwischen warte ich auf ziemlich viele Bücher. Geht es euch auch so? Was habt ihr für Erfahrungen gemacht? Und worauf wartet ihr?

Bei mir flattern hoffentlich bald folgende Bücher in den Briefkasten:

csm_produkt-6971_b7ed3e859e978344014480039c48548a3

9783630874586_Cover61c8f4ef752e05e69783442313358_Cover

(Die Bildrechte der verwendeten Coverabbildungen liegen der Reihenfolge entsprechend dargestellt bei den jeweiligen Verlagen: Thienemann, Kosmos, Edel, Luchterhand und Bastei Lübbe – Boje, Goldmann)

Ich weiß noch gar nicht, womit ich dann anfangen soll. Was meint ihr?

Ein Buch des Jahres 2015

Heute möchte ich euch ein Buch des Jahres 2015 vorstellen. Ich durfte es über lovelybooks lesen und in einer Leserunde besprechen. Diese Leserunde hat auch der Autor des Buches begleitet. Selten habe ich eine so nette, authentische und aufmerksame Begleitung einer Leserunde erlebt. Vielen Dank noch einmal an Peer Martin!

11652173_1134543466572505_855342524_n„Humbly

to those who know better

for they saw“

(vgl. Martin, P. (2015): Sommer unter schwarzen Flügeln, S.5)

„Sommer unter schwarzen Flügeln“ ist das erste Buch von Peer Martin. Es ist in der Kategorie Jugendbuch im Jahr 2015 im Oetinger Verlag erschienen. Und es ist ein ganz besonderes, aktuelles, schockierendes, realistisches, berührendes und vor allem: ein gutes Buch.

Ich habe lange überlegt, wie ich diesem Buch in einer Rezension gerecht werden kann. Und ich bin zu dem Schluss gekommen, dass das nicht geht. Es ist mir nicht möglich, diese Rezension nach einem bestimmten Schema aufzubauen. Ich kann hier nur mein Bestes geben, damit dieses Buch noch von möglichst vielen Menschen gelesen wird. Und ich hoffe, das wird es. Es ist kein bequemes Buch, es spiegelt eine harte Realität wieder und führt uns Dinge vor Augen, die wir sonst häufig übersehen. Doch grade deswegen muss es gelesen werden! Und natürlich, weil es einfach ein sehr gutes Buch ist.Weiterlesen »

Liebten wir

Leider habe ich kein freies Wochenende, ich wollte euch aber trotzdem noch einen neuen Beitrag einstellen. Und voilà, hier ist er: Ja, wir liebten, eindeutig! Vielen Dank an vorablesen für dieses tolle Buch!

11541112_1132658750094310_113156212_nAllgemeines:

„Liebten wir“ ist der erste Roman deutschsprachigen Autorin Nina Blazon. Blazon ist normalerweise eher aus dem Genre der Fantasy bekannt. Dort konnte sie schon einige Erfolge verzeichnen und hat einen durchweg guten Schreibstil. Der Roman hat 560 Seiten und ist bei Ullstein als Taschenbuch erschienen. Es ist auf jeden Fall ein Hingucker, über das eher braun/grau gehaltene Cover ziehen sich pinke wellenförmige Linien, die auch innerhalb des Buches fortgesetzt werden. Die Seiten sind sehr dünn und das Schriftbild sehr dicht, aber durchaus noch angenehm und ohne große Absätze, oder ähnliches. Eigentlich halten wir hier also (als begeisterte Leser) ein etwas „dickeres“ Buch in Händen. Viele Verlage hätten mit Sicherheit durch Abstände etc. ein 200 Seiten dickeres Buch aus „Liebten wir“ gemacht. Weiterlesen »

Die Musik der Stille

11647351_1131655806861271_510347888_n

Diese Novelle ist etwas ganz besonderes.  Im Laden wäre ich vermutlich an dem Buch vorbeigegangen, wenn es nicht von einem meiner Lieblingsautoren stammen würde. Das wäre passiert, weil dieses Büchlein nur 173 Seiten hat und ich normalerweise eher etwas umfangreichere Werke bevorzuge. Ich bin jedoch sehr froh, dass ich das Buch gelesen habe, denn es ist für mich einfach bezaubernd und hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

„Wenn du dieses Buch gelesen hast, und es hat dir nicht gefallen, dann tut es mir leid. Es ist meine Schuld. Das hier ist eine seltsame Geschichte. Vielleicht gefällt sie dir beim zweiten Lesen besser. […] Wenn du zu den Leuten zählst, die diese Geschichte befremdlich, unangenehm oder verwirrend fanden, möchte ich mich bei dir entschuldigen. Dann war sie wahrscheinlich einfach nichts für dich. Die gute Nachricht ist: Es gibt da draußen viele andere Geschichten, die nur für dich geschrieben sind. Geschichten, die dir viel besser gefallen werden.“ (vgl. Die Musik der Stille, Rothfuss)

Dieses Zitat stammt aus dem Nachwort des Autors und macht deutlich, dass dieses Buch nicht für jedermann geeignet ist. Rothfuss bezeichnet das Buch als „seltsam“ und erwähnt, dass es für Leute mit dem richtigen Knacks geeignet ist. Bei Lektüre also unbedingt Vor- und Nachwort lesen. Der Autor schreibt hier sehr persönlich und lässt einen die Geschichte durch seine erklärenden Worte besser verstehen.

Zum Inhalt ist zu sagen, dass wir hier kein Buch haben, in dem verschiedene Personen handeln, miteinander kommunizieren und überraschende Dinge passieren. Doch was dann?
Wir lernen die Protagonistin der Geschichte, das Mädchen Auri, das im Unterding lebt, besser kennen. Das geschieht dadurch, dass wir sie in ihrem Alltag begleiten. Auch nach der Lektüre ist sie für mich noch ein seltsames Mädchen, aber meiner Meinung nach ist genau dieser Eindruck vom Autoren gewünscht. Er möchte uns ihr Verhalten nicht erklären, er möchte nur, dass wir es besser nachvollziehen können.

Zum Abschluss ist noch zu sagen: Rothfuss-Fans – lest dieses Buch. Euch erwartet eine Welt voller seltsamer, aber wunderbarer Dinge und der wie immer sehr flüssige und einfach tolle Schreibstil des Autors.
Für alle anderen: Lest zuerst die ersten beiden Bände der Königsmörder-Trilogie. Ohne diese beiden hat man an der kleinen Novelle wohl nicht so viel Freude.

herz blogherz blogherz blogherz blogherz blog

KALYPTO – Die Herren der Wälder

11355515_1131642333529285_1007296967_n

Allgemeines:

„Kalypto – Die Herren der Wälder“ ist ein grandioses Stück High-Fantasy. In der allgemeinen Beschreibung will ich eigentlich noch nicht werten, aber hier kann ich mir das wirklich nicht verkneifen. Das Buch ist einfach zu gut. Es stammt von einem deutschsprachigen Autoren, der unter dem Synonym Tom Jacuba schreibt. Der Roman ist im Jahr 2015 bei Bastei Lübbe erschienen und hat 557 Seiten. Optisch erinnert es etwas an andere Bücher dieses Genres, beispielsweise an die Königsmörderchronik von Rothfuss hat einen sehr ähnlichen Einband. Auch auf Rothfuss Büchern ist eine kriegerische Gestalt von hinten abgebildet, die optisch dunkel gehalten ist und in der Landschaft „steht“. Ebenso verhält sich bei den Büchern von Peter v. Brett (beispielsweise „Das Lied der Dunkelheit“). Hier hätte der Verlag eventuell darauf achten können, das Buch individueller zu gestalten, um es von anderen, thematisch ähnlichen Büchern, abzugrenzen.

Inhalt:

„Der junge und impulsive Lasnic, Angehöriger des Waldvolks, kann es nicht glauben: Ausgerechnet er wurde von der Ratsversammlung zum Waldfürsten berufen! Kurzentschlossen packt er seine Sachen und flüchtet vor der Verantwortung, ohne zu ahnen, dass er in ein viel größeres Abenteuer hineinstolpert. Denn im Verborgenen naht eine Gefahr, die alle freien Völker bedroht: Die Magier des vor Jahrtausenden untergegangenen Reichs Kalypto sind wieder erwacht – und sie schicken vier Späher aus, um das Volk zu finden, das sich am besten zur Versklavung eignet…“ (Quelle: Amazon)

Meine Meinung:

Dieses Buch ist wirklich ein wahrhaftiges Fantasy-Epos. Ich liebe Autoren, denen es gelingt, ein Buch aus verschiedenen Perspektiven aufzubauen, die sich während des Lesens ergänzen und das Wissen um die fantastische Welt so zusammen bringen. Der Leser erfährt so nach und nach mehr über die Welt, in der das Buch spielt und lernt ebenso, die Perspektiven dreier unterschiedlicher Protagonisten zu verstehen. Jacuba hat einen unglaublich tollen Schreibstil. Er schafft es, die Sprache, in der die einzelnen Perspektiven verfasst sind, den Protagonisten perfekt anzupassen. Besonders bei Lasnic fällt das extrem auf und bringt den Lesern die Geschichte damit so viel näher. Sie wirken wie Menschen von nebenan, mit Fehlern, Stärken und Schwächen, man möchte sie ab und zu in den Arm nehmen und ihnen helfen, ist im nächsten Moment aber auch schon wieder stolz darauf, wie sie mit den Ereignissen innerhalb des Buches umgehen.

Fazit:

Dieses Fantasyhighlight kann ich nur mit 5 von 5 möglichen Sternen bewerten. Es ist perfekt für jeden Leser, der Fantasy wirklich liebt und sich gerne innerhalb von vielschichtigen und komplexen Welten bewegt. Wenn ihr euch innerhalb dieser Beschreibung wiederfindet, kann ich euch nur raten: Lest dieses Buch!

herz blogherz blogherz blogherz blogherz blog

Die Widerspenstigkeit des Glücks

Meine erste R11650941_1131584976868354_96426346_nezension, die ich vor ein paar Tagen schon auf Lovelybooks veröffentlich habe, ist zu dem neuen Roman „Die Widerspenstigkeit des Glücks“. Mein Dank geht an den Diana Verlag, ich durfte das Buch durch eine Buchverlosung lesen und rezensieren.

Allgemeines:

„Die Widerspenstigkeit des Glücks“ ist der erste Roman, den ich von der Autorin Gabrielle Zevin gelesen habe. Von ihr habe ich bisher nur die Birthright-Serie gelesen, die mir extrem gut gefiel. Er ist im Diana Verlag erschienen und hat schmale 288 Seiten, die leider keine ganzen 288 Seiten sind.. Es wird eine sehr große Schrift verwendet, zusätzlich gibt es vor den Kapiteln halb leere Seiten. Dem aufmerksamen Leser fällt hier auf, dass das Buch vermutlich eher ein schmaleres wäre, wenn man die diese Kunstkniffe verzichten würde. Der Titel ist wunderschön, das Cover ist in der Kombination mit ihm aber eine wirkliche Kitschfalle. Hier ist das originale Cover wirklich besser und vor allem passender gestaltet.

Inhalt:

„Ein bezaubernder Roman und ein modernes Märchen

Amelia ist Verlagsvertreterin und lernt dabei die eigenwilligsten Buchhändler kennen. Genau so einer ist A. J. Fikry. In seinem Herzen haben nur turmhohe Bücherstapel Platz. Bis er einen ungebetenen Gast entdeckt: Eines Morgens sitzt die zweijährige Waise Maya in der Kinderbuchecke seiner Buchhandlung. Gegen seinen Willen nimmt sich A. J. des kleinen Mädchens an, das sein Leben kurzerhand auf den Kopf stellt. Und auch Amelia wird er nicht so schnell vergessen können …“ (Quelle: Amazon)

Meine Meinung:

Ich hatte ziemlich hohe Erwartungen an dieses Buch. Die Autorin hat stets gute Ideen, setzt diese wirklich toll um.. vielleicht hätte sie aber im Jugendbuchgenre bleiben sollen. Wenn sich dieses Buch nicht auf eine großartige Art und Weise mit Literatur und ihrer Rezeption auseinander setzen würde, würde ich vermutlich nur zwei Sterne vergeben. Zum Glück versteht die Autorin es aber, wirklich sehr ausgefeilt und oft beinahe beiläufig bekannte Werke und Gedanken über diese in die Handlung einfließen zu lassen. Und jetzt zum Kritikpunkt: die Vorhersehbarkeit der Geschichte. Ich wusste schon sehr schnell, wie die Geschichte ausgehen wird. Die kleine Maya hat mich verzaubert und auch die Geschichte des Ortes ist wirklich schön.. aber wieso muss man eine so vorhersehbare Wendung einbauen? Wieso reitet dieses Buch auf der Welle der „Bücher über Bücher“? Es erinnert mich wirklich an den Buchladen zum Verlieben und auch an die wundersame Geschichte der Faye Archer, um nur einige Werke zu nennen. Mir fehlt die Einzigartigkeit.

Fazit:

Ein schönes Buch zum Weglesen (,was man auch wirklich sehr schnell schafft), aufgrund der vielen schönen Zitate und der wunderbaren Auseinandersetzung mit dem Thema Literatur vergebe ich trotz meiner Kritik 4 von 5 Sternen.

herz blogherz blogherz blogherz blog